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Ein Selfie von einer Skilehrerin mit dem Maskottchen Monti Lux auf einem Sessellift in der Silvretta Montafon. | © Viola Schwigon - Silvretta Montafon
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Mein Alltag als Snowboard­lehrerin

Vom date

Arbeiten wo andere Urlaub machen

Kategorien
Winter-Aktivitäten , Insights

Mein Alltag als Snowboardlehrerin in der Silvretta Montafon

Was gibt es Schöneres, als den Arbeitstag dort zu verbringen, wo andere Urlaub machen? Heute nehme ich euch mit hinter die Kulissen und zeige euch, wie mein Tag als Snowboardlehrerin hier im Montafon aussieht. Spoiler: Es ist mehr als nur Kurven fahren!

Eine Skilehrerin in Mickiemaus Kostüm steht im Schnee. | © Viola Schwigon - Silvretta Montafon
Snowboardlehrerin Vivi - Silvretta Montafon | ©Viola Schwigon - Silvretta Montafon

Der frühe Vogel fängt den Powder

Mein Tag startet um 07:00 Uhr in Bludenz. Während das Tal noch langsam wach wird, mache ich mich auf den Weg nach St. Gallenkirch. Mein erster Stopp: das Depot. Board schnappen, Boots festziehen und ab ins Skischulbüro. Hier gibt es das morgendliche Briefing – wer hat welche Gruppe, gibt es Besonderheiten oder neue Infos?

Die Belohnung für das frühe Aufstehen

Um 08:15 Uhr geht es mit der ersten Gondel nach oben. Das ist der magische Moment: Wir sind die Ersten am Berg! Bevor der große Trubel losgeht, nutzen wir die frisch präparierten Pisten für ein paar gemeinsame Runs. Das Knirschen des Schnees unter dem Board ist der beste Wachmacher, den man sich vorstellen kann.

Teamgeist und Vorbereitung

Um 09:20 Uhr treffen wir uns alle Ski- und SnowboardlehrerInnen zur großen Morgenbesprechung. Hier werden nochmal alle Infos weitergegeben.

Ab 10:00 Uhr wird es dann ernst: Die Gäste kommen! Als Snowboardlehrerin ist man hier erst einmal Technik-Checkerin:

  • Sitzen die Boots fest?
  • Sind die Bindungen richtig eingestellt?
  • Haben alle ihren Skipass und wissen, wo wir Mittagessen?

Bevor es auf die Piste geht, starten wir mit einem gemeinsamen Warm-up. Egal ob lustige Fangspiele oder gezielte Dehnübungen – der Spaß steht von der ersten Sekunde an im Vordergrund.

Kurven, Kanten und Kaiserschmarren

Von 10:00 bis 12:00 Uhr gehört uns der Berg. Wir arbeiten an der Technik, feilen am Style und genießen den Schnee. Zwischen 12:00 und 13:00 Uhr kehrt dann Ruhe ein – oder auch nicht! Bei der Mittagsbetreuung essen wir gemeinsam mit unseren Gästen, laden die Batterien auf und lachen über die Erlebnisse des Vormittags.

Der Endspurt und das Après-Work

Nach der zweiten Kurseinheit (13:00 bis 15:00 Uhr) geht es ans Aufräumen. Gemeinsam bauen wir das Kinderland ab. Und weil wir vom Snowboarden nie genug bekommen, hängen wir oft noch eine private Runde dran, bevor wir mit der Gondel zurück ins Tal schweben.

Nach einem kurzen Check-out im Büro lassen wir den Tag traditionell ausklingen: Ein kurzes Zusammenkommen in der Markthalle, um die Erlebnisse Revue passieren zu lassen, bevor es zurück nach Bludenz geht.

Drei Skilehrerinnen auf dem Siegerpodest mit Medaille in der Silvretta Montafon. | © Viola Schwigon - Silvretta Montafon
Skilehrerinnen - Silvretta Montafon | ©Viola Schwigon - Silvretta Montafon
Eine Gruppenfoto mit 6 Skilehrern in roter Uniform am Abend vor einem Pistenbully in der Silvretta Montafon. | © Viola Schwigon - Silvretta Montafon
Skileher bei der langen Nacht der Seilbahnen - Silvretta Montafon | ©Viola Schwigon - Silvretta Montafon
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