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jubelnde Fans die bei FIS WM Silvretta Montafon zusehen | © Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
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Noch 200 Tage bis zur WM

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Sommer im Montafon, Winter im Kopf

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Events , Rund ums Thema Sport

Sommer im Montafon, Winter im Kopf: Noch 200 Tage bis zur WM

Während wir gerade die dritte Hitzewelle des Jahres schwitzend hinter uns gebracht haben und Schnee vermutlich das Letzte ist, woran die meisten im Moment denken, bin ich gedanklich längst im kommenden Winter.

Denn 2027 wird das Montafon zur Bühne für die größte Wintersportveranstaltung, die Vorarlberg je erlebt hat: Und heute sind es nur noch 200 Tage, bis die FIS Snowboard, Freestyle & Freeski Weltmeisterschaft 2027 am 6. März 2027 im Montafon eröffnet wird.

Und plötzlich klingt das gar nicht mehr so weit weg.

Aber warum interessiert mich das überhaupt?

Die WM 2027 ist auf insgesamt sechs Sportstätten verteilt, fünf davon befinden sich im Montafon. In 17 Disziplinen kämpfen die besten Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Athlet:innen der Welt um die WM-Titel.

Eine dieser Disziplinen ist Slopestyle. Die Slopestyle Bewerbe finden bei der Sonnen Bahn in der Silvretta Montafon statt – und genau hier komme ich ins Spiel.

Als Venue Managerin bin ich für den reibungslosen Ablauf des Slopestyle-Venues verantwortlich.

Und dann gibt es noch etwas, worauf ich mich ganz persönlich besonders freue: diese Weltmeisterschaft direkt vor unserer Haustüre erleben zu können.

Nicht nur für mich, sondern vor allem auch für meine Kinder und all die Kinder und Jugendlichen im Tal. Die besten Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Athlet:innen der Welt einmal nicht nur am Bildschirm zu sehen, sondern live bei ihren Medaillenentscheidungen am Berg – mit großen Kickern, Rails, beeindruckenden Tricks, Emotionen und hoffentlich richtig guter Stimmung – das ist schon etwas Besonderes.

Und nach dem Sport ist noch lange nicht Schluss: Zwei Wochen lang werden die Athlet:innen auf der Medal Plaza in Schruns gefeiert – mitten im Ort und für uns tatsächlich direkt vor der Haustüre. Insgesamt werden während der WM fast 90 Medaillen vergeben.

Ich glaube, genau solche Erlebnisse bleiben hängen. Vielleicht steht da ein Kind am Berg, sieht seine neue Lieblingsathletin oder seinen neuen Lieblingsathleten und denkt sich danach: Das will ich auch einmal ausprobieren.

Auch fürs Montafon ist diese WM eine riesige Chance. Zwei Wochen lang dürfen wir unsere Region, unsere Berge und unsere Begeisterung für den Wintersport einem internationalen Publikum zeigen. Genauso wichtig finde ich aber, was die WM bei uns im Tal auslösen und was davon bleiben kann: gemeinsame Erlebnisse, die uns verbinden, Begeisterung für den Sport – und hoffentlich viele Kinder und Jugendliche, die sich davon inspirieren lassen und danach selbst aufs Board oder auf die Ski wollen.

Eine Weltmeisterschaft nicht irgendwo im Fernsehen, sondern direkt vor unserer Haustüre. Darauf freue ich mich ganz besonders.

Und was ist überhaupt Slopestyle?

Wer mit Slopestyle noch nicht so viel anfangen kann: Die Athlet:innen fahren einen abwechslungsreichen Kurs mit großen Kickern, Rails und verschiedenen Hindernissen, auf denen sie spektakuläre Tricks und Sprünge zeigen. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst hoch oder weit zu springen. Entscheidend ist, die Jury mit schwierigen, kreativen und sauber ausgeführten Tricks über den gesamten Lauf hinweg zu überzeugen. Und genau diese Mischung aus Technik, Kreativität und spektakulären Sprüngen macht Slopestyle so besonders – und auch für das Publikum unglaublich spannend anzuschauen.

Bis es so weit ist, gibt es hinter den Kulissen allerdings noch einiges zu tun.

Denn eine Weltmeisterschaft ist wie ein riesiges Puzzle: Sport, Bergbahnen, Tourismus, Pistenpräparierung, Sicherheit, TV-Produktion, Technik, Medical, Verpflegung, Medien, Volunteers, Transporte und viele weitere Bereiche müssen am Ende perfekt zusammenspielen.

Den Gesamtüberblick über all diese Puzzleteile hat unser WM-Chef Chisi Speckle. Aktuell unterstütze ich ihn in der Vorbereitung überall dort, wo Informationen eingeholt, Themen abgestimmt oder Dinge für den Slopestyle geklärt werden müssen. Und dabei merke ich immer wieder, wie viele kleine und große Fragen hinter einer solchen Veranstaltung stecken.

Je näher die WM rückt, desto mehr werde ich mit „meinem“ Venue zu tun haben. Und auch dann bin ich natürlich nicht allein: Gemeinsam mit Christoph Arndt, dem Chief of Competition Slopestyle, den Verantwortlichen der Silvretta Montafon, weiteren Fachleuten und natürlich vielen Volunteers werden wir dafür sorgen, dass der Slopestyle am Ende ein fantastisches Venue ist, das sportlichen Höchstleistungen eine perfekte Bühne bieten kann.

Meine Aufgabe als Venue Managerin ist es, die organisatorischen Fäden am Venue zusammenzuhalten und gemeinsam mit den jeweiligen Verantwortlichen die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und wissen, was zu tun ist.

Oder wie ich gerne sage: Wenn man mich während der Veranstaltung möglichst wenig braucht, haben wir vorher ziemlich viel richtig gemacht.

200 Tage – und die Vorfreude wächst

Als ich im März 2025 bei der WM in St. Moritz stand, habe ich zum ersten Mal sehr konkret gespürt, was uns 2027 erwartet.

Diese Mischung aus sportlichen Höchstleistungen, internationalen Athlet:innen und Teams, Fans, Volunteers und einer unglaublichen Stimmung am Berg ist schwer zu beschreiben, wenn man sie nicht selbst erlebt hat.

Damals habe ich mir mehrmals gedacht: In 2 Jahren sind wir dran.

Jetzt sind es nur noch 200 Tage.

Bis dahin werden wir noch sehr viele Meetings haben, Pläne ändern, Listen schreiben, telefonieren, diskutieren und Lösungen für Dinge finden, von denen wir heute vielleicht noch gar nicht wissen, dass sie einmal eine Herausforderung werden.

Aber genau darauf freue ich mich.

Ich darf bei einer Weltmeisterschaft in meiner Heimat Verantwortung übernehmen und dabei meine Leidenschaften miteinander verbinden: den Sport, die Berge und die Organisation.

Während draußen also noch Hochsommer ist und wahrscheinlich die wenigsten beim Blick Richtung Valisera an Kicker, Rails und WM-Medaillen denken, sieht es bei mir ein bisschen anders aus.

Meine Gedanken sind längst im Winter.

Noch 200 Tage.

Dann geht's los.

Mehr Details zur Weltmeisterschaft
Zwei Kinder feuern die Athleten bei der FIS WM 2027 im Montafon an. | © Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
Fans bei FIS WM 2027 - Silvretta Montafon | ©Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
3 Weltmeisterschaftsteilnehmer Snowboarder die lachend miteinander Zeit verbringen bei der Weltmeisterschaft in der Silvretta Montafon | © Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
Snowboarder bei Weltmeisterschaft - Silvretta Montafon | ©Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
Silvretta Montafon Weltmeisterschafts Werbebanner an den blaue Gegenstände angelehnt sind | © Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
Silvretta Montafon Weltmeisterschaft 2027 Werbebanner | ©Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
zwei Parallel Slalom Snowboarder der FIS WM 2027 Silvretta Montafon direkt nach dem Rennstart | © Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
FIS WM 2027 Silvretta Montafon Parallel Slalom Snowboarder | ©Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
zwei Wettkämpfer der FIS WM 2027 Silvretta Montafon fahren auf Buckelpist um den Sieg | © Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
Buckelpiste Wettkampf FIS WM 2027 Silvretta Montafon | ©Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
Fans der FIS WM 2027 Silvretta Montafon schwenken Fahnen der WM und haben Spaß | © Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
Fans der FIS WM 2027 - Silvretta Montafon | ©Silvretta Montafon - Marie-Christin Schilcher
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